Verhaltensstörungen
Anzeichen:
Verhaltensstörungen äußern sich in vielerlei Hinsicht, u.a. durch Gitternagen, Ablecken von Boden und Wänden, Fellfressen, gestörter Nestbau (in Kombination mit Kannibalismus), Fettleibigkeit, Wirbelfrakturen und Wirbelsäulenverkrümmungen.
Auslöser:
Auslöser dieser Verhaltensstörungen sind häufig eine nicht artgerechte Haltung. Zu kleine Käfige und nicht ausreichender Auslauf, genauso wie fettreiche und rohfaserarme Nahrungsmittel sind oft die Hauptauslöser. Aber auch eine Einzelhaltung kann Verhaltensstörungen verursachen.
Behandlung:
Sollte eine Verhaltensstörung festgestellt werden ist es häufig bereits zu spät. Da es zahlreiche Verhaltensstörungen gibt, ist es ratsam einen Tierarzt zu Rate zu ziehen.
Vermeidung:
Um Verhaltensstörungen zu vermeiden ist eine artgerechte Haltung erforderlich. Dies setzt eine ausgewogene und nährstoffreiche Futterzusammenstellung, sowie ein sauberes Kaninchenheim voraus. Unabhängig von der Größe des Kaninchenheims sollte auf genügend Auslauf geachtet werden - mindestens zwei Stunden täglich.









