Magen-Darm-Entzündung
Anzeichen:
Anzeichen für eine Magen-Darm-Entzündung sind Durchfall und Verstopfung, teilweise auch im Wechsel. Weitere Anzeichen dieser Krankheit können Nahrungsverweigerung, Teilnahmslosigkeit, Atemnot und gesträubtes Fell sein.
Auslöser:
Eine Magen-Darm-Entzündung kann aus einer Dysbiose entstehen (der Übergang ist in der Regel fließend) oder wie bei allen anderen Verdauungserkrankungen durch verdorbenes oder falsches Futter.
Auslöser für eine Magen-Darm-Entzündung können auch Steptokokken oder Kokzidien sein.
Behandlung:
Leidet ein Kaninchen an einer Magen-Darm-Entzündung sollte es zwei bis drei Tage nur Heu und frisches Wasser in unbegrenzter Menge erhalten, damit sich die Darmflora regenerieren kann. Auf keinen Fall sollte frisches Grünfutter gereicht werden. Bei einer anhaltenden Erkrankung sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.
Vermeidung:
Um Magen-Darm-Entzündungen zu vermeiden sollte die Nahrung von Kaninchen überwiegend aus Heu, Gras und Grünfutter bestehen. Auf keinen Fall verdorbene oder giftige Nahrung füttern. Futterreste und verschutztes Futter sollten regelmäßig entfernt werden.









