Kokzidiose
Anzeichen:
Ein Anzeichen für diese Krankheit ist ein schleimiger, wässriger bis blutiger Durchfall. Weitere Anzeichen sind Nahrungsverweigerung, ein aufgeblähter Bauch und struppiges Fell.
Auslöser:
Die Kokzidiose ist eine parasitäre Krankheit, die durch einzellige Sporentierchen hervorgerufen wird. Die Erreger können den Darm (Darmkokzidiose) und die Leber (Leberkokzidiose) befallen.
Viele Hauskaninchen sind Kokzidienträger. Diese Kaninchen erkranken zwar nicht, aber sie scheiden den Erreger mit dem Kot aus und übertragen ihn so an ihre Artgenossen.
Behandlung:
Die Kokzidiose kann je nach Anzahl der aufgenommen Erreger und dem Allgemeinzustand des Kaninchens innerhalb weniger Tage verheilen oder zum Tode führen. Gerade bei Jungtieren ist eine hohe Todesrate zu verzeichnen, aus diesem Grunde ist es ratsam einen Tierarzt aufzusuchen.
Wurde Kokzidiose festgestellt ist es unbedingt erforderlich, dass das Kaninchenheim gründlich gereinigt wird - am besten mit kochendem Wasser, da dies den Erreger abtötet. Um eine starke Vermehrung des Erregers zu vermeiden, sollte das Kaninchenheim jeden zweiten Tag - auch hier am besten mit kochendem Wasser - gereinigt werden.
Vermeidung:
Um Kokzidiose zu vermeiden sollte das Kaninchenheim regelmäßig gereinigt und die Einstreu zweimal wöchentlich gewechselt werden. Trinkflaschen und Näpfe sollten regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.









