Blasenentzündung
Anzeichen:
Wie beim Blasengrieß ist eines der ersten Anzeichen für diese Krankheit Blut im Urin. Auch die Verfärbung des Urins kann ein erstes Anzeichen sein. Es ist zu Beobachten, dass das Kaninchen häufig uriniert, allerdings nur geringe Mengen von sich gibt und unter Schmerzen leidet. Weitere Anzeichen sind u.a. Nahrungsverweigerung, Lustlosigkeit und Lecken an der Harnröhrenöffnung.
Auslöser:
Eine Blasenentzündung wird meistens durch Bakterien verursacht. Diese gelangen oft über die Geschlechtsorgane und die Harnröhre in die Blase. Im Normalfall werden die Bakterien mit dem Urin wieder ausgeschieden, so dass keine Erkrankungen auftreten. Eine Blasenentzündung entsteht demnach nur in bestimmten Situationen. Dazu gehören u.a. ein nicht richtig funktionierender Blasenmuskel oder Resturin nach dem Urinieren. Blasengrieß und Blasensteine fördern ebenfalls die Entstehung einer Blasenentzündung.
Behandlung:
In der Regel werden Blasenentzündungen mit Antibiotika behandelt. Sollten Blasensteine vorhanden sein, entfernt der Tierarzt diese durch einen operativen Eingriff.
Vermeidung:
Blasengrieß und Blasensteine entstehen durch zu mineralstoff- und kalziumreiche Nahrung. Bei Hauskaninchen ist oft der gutgemeinte Salzleckstein Auslöser dieser Krankheiten, wodurch eine Blasenentzündung gefördert wird.









